Yiorgos

Yiorgos
Yiorgos

Yiorgos (Georg) Hadjidakis wurde 1961 in Athen geboren. Seine Familie stammt aus Vamos. Er studierte Mathematik an der Athener Universität und lebt und arbeitet seit 1988 in Vamos.  Viele Jahre brachte er Highschool-Schülern Mathematik bei. 1995 gründete er zusammen mit ein paar Freunden, die ebenfalls aus Vamos stammten, die Vamos S.A. Gesellschaft. Damit war er Pionier des alternativen Tourismus und ging mit gutem Beispiel voran, wie man den alten Teil des Dorfes renovieren könnte und sollte, während die lokale Architektur erhalten blieb und man Gelegenheiten für eine nachhaltige Entwicklung schaffte. Immer stärker fokussierte er auf dieses Projekt und führte das Touristenbüro der Gesellschaft, die ihm heute gehört. Kompromisslos arbeitet er auf dem Gebiet des alternativen Tourismus, organisiert Wanderungen in Apokoronas, auf denen er die natürlichen sowie geschichtlichen Besonderheiten der Gegend aufzeigt. Er bietet Kochkurse an, die sich auf lokale Küche und Ernährung konzentrieren, Weinproben, Besuche in Käsereien, Oliven-Mühlen usw.. Immer wieder einmal wird er aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet als Seminarleiter zu verschiedenen Kongressen über alternativen Tourismus und nachhaltige Entwicklung eingeladen. Zudem ist er Präsident der Kultur-Gesellschaft von Vamos, die sehr aktiv und wichtig für das Dorf ist. Er hat drei Kinder. Er spricht und schreibt Griechisch, Englisch und Deutsch.

Elena

Elena
Elena

Mit 20 bin ich nach Athen gezogen, einen Ort voller Bilder und Kontraste, an dem ich mich leicht von Begriffen wie „Groß“, „Schnell“, „Unpersönlich“ beeindrucken ließ. Nach einiger Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich das „Kleine“, das „Persönliche“, das „Gemütliche“ viel lieber mag, weil es mir entspricht. Und das alles habe ich in Vamos gefunden, wo ich auf dem Weg ins Büro den Dorfbewohnern, Gästen und Touristen „Kalimera/Guten Morgen“ sagen kann. Darum sehne ich mich auch heute manchmal zurück in die Zeit des „romantischen Tourismus“, den vor dem Zeitalter des Internets. Die Zeit, in der Reisende vorbeikamen und nach einer Unterkunft fragte, und sich bei uns willkommen fühlten. Wir hatten alle Zeit, uns um ihre Anliegen zu kümmern, uns gut zu unterhalten, uns Geschichten zu erzählen.
Nun gut, das Internet ist ein notwendiges Werkzeug. Trotzdem möchte ich mir auch heute die Zeit nehmen, unsere Gäste mit der gleichen Begeisterung und Freude zu begrüßen. „Langsamer Tourismus“ ist mein höchster Gedanke: klein, einfach, lokal, traditionell, ländlich. Wir bemühen uns alle sehr darum, es weiter in die Tat umzusetzen und es nicht nur zu träumen.

Anatoli

Anatoli
Anatoli

Als ich Vamos zum ersten Mal betrat, war ich von der besonderen Atmosphäre, dem Blick auf die Berge und der wunderschönen alten Dorfgegend berührt. Ich sagte mir: Eines Tages werde ich hier leben. Und hier bin ich! Das Leben gibt uns die Chancen, die wir brauchen. Und der Job im Tourismusbüro in Vamos war eine davon. Ich verließ Nordgriechenland, um ganz in den Süden zu ziehen. Weg vom Stadtleben, in ein unbekanntes Dorf kommen und bei Null anzufangen und ein Leben voller Aktivitäten und Interessen zu erschaffen, die ich bis dahin nicht entwickeln konnte. Das Dorfleben, ein kleiner Garten, Simpelkeit, den lächelnden Menschen einen guten Morgen zu sagen, erfüllt all meine Wünsche. Als Teil des Teams des Tourismusbüros des Dorfes Vamos habe ich die Möglichkeit, mit glücklichen Menschen aus der ganzen Welt zu kommunizieren, die Idee einer alternativen Art des Tourismus abseits der „All-Inclusive“-Kette zu teilen und mit Freehikern zu sprechen, die die Berge lieben und die wunderschöne umliegende Natur. Oder mit lieben Stammgästen, die beim Ausruhen, außergewöhnlichem Essen und dem Gesang der Zikaden neue Energie tanken.

Magda

Magda
Magda

Ich bin in einem kleinen Dorf in der Nähe von Vamos geboren und aufgewachsen und habe Geschichte und Archäologie studiert. Glücklicherweise habe ich Arbeit in der Tourismusbranche gefunden, die ich im traditionellen Dorf Vamos kennenlernen durfte. Ich war erstaunt, abseits der großen Hotels einen solchen Tourismus in unserer Gegend zu entdecken, der mit einem nachhaltigen Ansatz das Gebiet von Apokoronas, den Agrar- und Ökotourismus fördert. Durch meine Mitarbeit im Vamos-Büro konnte ich meine Liebe zu der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, weiter vertiefen, durch unsere Aktivitäten Orte entdecken, die ich noch nicht kannte, und viele interessante Menschen treffen. Ich freue mich sehr, einen kleinen Beitrag zur Werbung für meine Region zu leisten und unsere Besucher zu beraten, wie sie die Schönheit der Natur auf Kreta und die authentische Lebensweise entdecken können. Es ist aufregend, jedes Jahr so viele Besucher zu treffen und mit ihnen meine Lieblingsplätze und die verborgenen Schönheiten der Insel zu teilen.
Ich freue mich, auch mit Ihnen die Freude am Leben auf Kreta und in Vamos zu teilen!

Theano

Theano
Theano

Schon als Baby in meinem ersten Lebensjahr habe ich Vamos zum ersten Mal besucht, da ein Teil meiner Familie von hier stammt. So sind mir die Gerüche, das Gefühl von Sicherheit und Freiheit und das Gefühl einer Gemeinschaft, die ihren Lebensraum und ihre Umgebung schützt, gewissermaßen in die Wiege gelegt worden. Sie haben mir immer das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein und nicht mehr wegzuwollen! In einer Großstadt aufzuwachsen, war für mich immer eine Herausforderung, in den Rhythmus des Lebens in Athen einzutauchen, war nie wirklich meine Wahl. Als ich 30 wurde, machte ich mir endgültig klar, dass ich das, was ich in meinem Leben vermisse, in einer Großstadt niemals finden oder ausgleichen könnte. Und ich zog nach Vamos! Das war meine erste Wahl! Ein Ort, an dem ich mich wie zu Hause fühle, mit Mutter Natur als Freundin und Heilerin. Ich kann die Gerüche, die Geräusche, die Geschmäcker und das Gefühl der Wertschätzung jeden Tag genießen!
Seit 2019 arbeite ich im Fremdenverkehrsbüro des Dorfes Vamos, was mir die Möglichkeit gibt, meine Liebe zu diesem schönen Ort mit den Tausenden von Gästen zu teilen, die jedes Jahr unsere Gegend besuchen und ihre Umgebung schätzen, lieben und respektieren. Ich bin sehr froh, dass ich diese Gelegenheit nicht verpasst habe!

Orfeas
Orpheas 'Our Zen master'
Bela
Beba 'Our great dictator'